Typographisches

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Why You Hate Comic Sans | David Kadavy erklärt jenseits einfacher Distinktion gegenüber Hannelore Normal warum Comic Sans einfach keine gute Schriftart ist und sie zurecht abgelehnt, wenn nicht gar gehasst wird.

Be well.

That‘s like your opinion man.

Abecegoogle

Das Alphabet neu angeordnet, nach dem omnipräsenten Maßstab unserer Zeit, der Anzahl der Googlehits. Demnach darf das A an erster Stelle verbleiben, das Z hingegen muss seinen letzten Platz dem J schenken. Interessant ist, dass sich bei den Zahlen weniger ändert, wenn man von der 6 absieht, die einen Riesensprung nach vorne macht. Die Entscheidung die Schulbildung umzukrempeln oder beim Standpunkt wen interessiert schon Google zu bleiben überlasse ich ganz der werten Leserin (übernehme aber auch keine Haftung wenn in Schule, Uni oder Job Probleme drohen, weil man unbedingt ein neues Alphabet einführen wollte).

Typography Poster Design

Need.

Was soll ich dazu noch groß sagen? Das Kapital von Karl Marx auf einem Poster. Need. Sehr schön übrigens auch die Umsetzung von Shakespeares Macbeth.

File Under

Die Plakate sind Werbung für eine Reihe von Vorlesungen in Keine-Ahnung-Wo und wurden designt von Mark El-khatib & Ray O’Meara.

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friend.

Um nochmal kurz in die gleiche Kerbe zu hauen wie vorhin:

freedom.

Idealismus, bla, kein besseres Wort, bla. Ist halt schön. Punkt.

Go to where the Superhero is.

Justin van Genderen, Ersteller der Werbeplakate im Vintage-Stil für verschiedene Star Wars-Planeten, hat auch verschiedene Heimatstädte aus der Superheldenliga visualisiert.

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Deutscher Herbst

Am Sonntag den 3.10. wird die wiedervereinigte Gedenkrepublik Deutschland wieder einmal das machen was sie am Besten kann, mit viel Aufwand, Brimborium und Ohrenkrebs sich bis zum Erbrechen selber feiern. Wenn Deutsche kotzen, dann ist das erstmal nichts negatives und sollte von allen Menschen, die etwas auf sich halten begrüßt werden, leider kotzen Deutsche grundsätzlich nicht im stillen Kämmerchen sondern auf öffentlichen Plätzen und Straßen, und das mitten ins Gesicht jener, die hier »nicht hingehören« oder Deutschland am Liebsten die Gräten brechen würden. Um diesem kollektiven Kotzanfall vorzubeugen wird der nationalen Selbstvergewisserung (Bier, Bratwurst, Nena) schon am 2.10. mit einer bundesweiten Demo in den Arsch getreten (für Presse und Repressionsbehörden: dies ist eine Metapher). Wie und wann man das am Besten macht lässt sich der Mobilisierungsseite entnehmen.

Weil tanzen zwar keine zwingende Voraussetzung für die Durchführung einer Revolution ist, es aber ganz nett ist wenn man das trotzdem machen kann wird im berliner Club ://about blank eine »antinationale Soirée mit Bumm Bumm, Screenings, Kunst und Anti-Deutschland-Dingdong« stattfinden. Das Ganze in Zusammenarbeit mit der Berliner Gruppe T.O.P. B3rlin, die mit nach Bremen mobilisiert und der die Erlöse der Feierei zu Gute kommen. Das findet statt am 2.10. um dreiundzwanzig Uhr und neunundfünfzig Minuten. Das ://about blank befindet sich am Markgrafendamm 24c, direkt am S-Bahnhof Ostkreuz. See you at the Bassbox.

Lebensweisheit